Willkommen bei der Kulturinitiative Klein-Winternheim!

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KIWI WILL ES WISSEN!



Jetzt, wo es wegen der Pandemie keine Gruppen-Foto-Ausstellung im Haus Ritzinger gibt, stellt KiWi, die Kulturinitiative Klein-Winternheim, die Frage:
„WAS MACHEN DIE KIWI-FOTOGRAFEN UND FOTOGRAFINNEN ZUR CORONA-ZEIT?“

Wir haben eine kleine Facebook-Serie zu diesem Thema eröffnet. Jeweils samstags wird gewechselt und eine Woche lang wird eine andere Fotografin oder ein anderer Fotograf seine Arbeiten und Gedanken präsentieren. Bitte unseren Kanal liken! ... UND WENN IHR UNS NOCH HELFEN WOLLT, LADET DOCH BITTE NOCH FACEBOOK-FREUNDE EIN, UNSEREN KANAL AUCH ZU LIKEN, DAS WÄRE KLASSE.

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 Sechste Runde mit der KiWi-Fotografin Dr. Sabine Werner:

"NEUE LANDSCHAFTEN AUS DEM MIKROKOSMOS" 
DR. WERNER sagt zu ihren Bildern, die ein Experiment des Sehens sind: "Ich habe mich in den vergangenen Monaten, wann immer möglich, in den Wald aufgemacht. Natürlich liebe ich Aussichtspunkte und den Blick in die offene Landschaft, aber ich interessiere mich auch sehr fürs Detail und für Strukturen. Ich zeige drei Bildserien mit je drei Fotos mit Naturmotiven: Eis, Sandstein und Waldboden. Ich wollte ausprobieren, was passiert, wenn man jede gewohnte Landschaftsperspektive vermeidet und durch die Wahl des Bildausschnitts das Dreidimensionale bewusst in die Zweidimensionalität zwingt und dadurch abstrahiert. Interessanterweise verweigert sich die visuelle Wahrnehmung diesem Ansatz und das Sehbewusstsein erschafft aus diesen strukturieren Flächen wieder neue Landschaften – eine Art Mikrokosmos. So könnte man sich vorstellen, unter Grashalmen, Blättern oder zwischen Eiszapfen zu wandern und vollkommen unbekannte Landschaften zu entdecken."
 
Siebte und letzte Runde ab Samstag, den 19.6. mit dem KiWi-Fotografen Rokarth Piontek:

ROKARTH PIONTEK zu seinen Bildern:
- Abends traf ich mich mit Andreas - er erwies sich als geselliger Typ und geduldiger Zuhörer
- Durch den mehrfachen Lockdown entstand viel Freiraum. Ich füllte ihn mit Touren durch die Gemarkung, Basteln, Experimenten und versuchte mein Glück beim Fotografieren kleiner Dinge: Stempel einer Primel

- Urlaub verbrachte ich mit meiner Frau im "Bankhock" - und fand auch anderswo interessante Bänke
- Ich erinnerte mich, daß ich als Kind Spaß am Durchleuchten von Gegenständen hatte: 3 Leuchtobjekte.

eis

bank

blume

sand

andreas



„Risikogebiet“

Jens Neumann :

Nachdem im Spätsommer 2020 die Inzidenzen stark gesunken waren, hatten meine Frau und ich den Endschluss gefasst, uns in Nordholland ein kleines Strandhäuschen zu mieten. Für uns schien das ein guter Plan zu sein, zumal wir auf die Weise wirklich nur für uns sein würden. Noch auf der Hinreise erklärte die Bundesregierung die Region Nordholland zum Risikogebiet. Was wir vorfanden, war ein Risikogebiet, das risikoärmer nicht hätte sein können.

  • Baywatch n.a." / Geschlossene Strandwacht in Schoorl, Nordholland
  • Oberservations" / Die Strandwacht am nordholländischen Strand in Schoorl schien im Jahr 2020 in privater Hand zu sein
  • The Naked Beach" / Der FFK-Bereich am Strand von Zandvoort ist in diesem Jahr 2020 im wahrsten Sinne des Wortes „nackt“

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baywatch

observations

beach


„Leere“

Thomas Schreiber zu seinen Bildern:

„Corona-bedingt habe ich habe in den letzten Monaten nur regional fotografiert - in Mainz.
Die Leere in der Stadt wirkte auch nach vielen Monaten noch immer befremdlich.
- Shoppingmeile ohne Einkaufsrummel
- Rheinstrand ohne Sonnenanbeter
- Weihnachtsmarkt ohne Budenzauber
... und wer auch immer von Seiten der Stadt Mainz dafür verantwortlich war, mit einem "jetzt erst recht" die vorweihnachtliche Beleuchtung auf dem Domplatz zu installieren, vielen Dank dafür!"

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weihnachtsmarkt

shopping

rhein


„Naturfotografie hilft gegen den Corona-Blues“

Volker Eckert zu seinen Bildern:

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man über den Titel zu meiner Fotoreihe schmunzeln. Zu widerwärtigem Verpackungsmüll der schnellen Magenfüller gesellen sich zunehmend die Masken, mit denen die heimlichen Schmutzfinken sich lieber tarnen sollten, damit die vollgemüllte Landschaft sie nicht identifizieren kann. Diese Art Feiglinge wissen, daß die Landschaft sich selbst leider nicht unmittelbar wehren kann! Eine dreistündige Radtour in unsere Gemarkungen genügte, um die Auswahl von 16 üblen Motive einzufangen.

Nachdem Bodo Witzke in der vergangenen Woche die Natur von ihrer positiven Seite mit beeindruckenden Bildern gezeigt hat, zeige ich hiermit negative Auswüchse, die eben diese Natur belasten. Diese und weitere 11 Motive zeige ich auf der KiWi-Seite: https://www.facebook.com/KiWi.Kultur.tut.gut click
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„Naturfotografie hilft gegen den Corona-Blues“

Bodo Witzke zeigt seine bemerkenswerten Naturaufnahmen, die er im Pandemie-Jahr geschossen hat und sagt: „Naturfotografie hilft gegen den Corona-Blues!“ Im letzten Jahr habe sich die Intensität seiner Naturbeobachtung deutlich erhöht. „Corona-sicher mit der Kamera auf der Jagd nach dem besonderen Moment. Keine Reisen in die große Welt, dafür Entdeckungsreisen in die kleine Welt nebenan, die überraschend vielfältig ist.“ In einigen Wochen soll sein Buch mit dem Titel „Steinkauz, Amsel und Co. – Natur in Rheinhessen" erscheinen, das er zusammen mit dem NABU herausbringen wird. Einige seiner „Top-Shots“ gibt es jetzt vorab bei KiWi: den Turmfalken von der Ausgleichsfläche am Wingertsweg, das Heupferd von der Haybachhalle, den Frosch von der Selz, die Libelle und das Eichhörnchen aus dem eigenen Garten. Dies und weitere zehn Motive zeigt er auf der KiWi-Seite:

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GISELA RUTH zu ihren Bidern: (zum Vergrößern auf das Bild klicken)
Corona-Zeit: Zurückgeworfen auf mich selbst, eine Entschleunigung und somit eine für mich geschenkte Zeit: Eine Zeit, die Schönheit der kleinen Dinge vor der Haustür, vor den eigenen Füßen wiederzuentdecken, wie
1. die Wandmalerei einer Flechte,
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2. die besondere Wetterstimmung mit Regenbogen,
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3. das frische Grün des Frühlings – hier in bewegter Form für den Aufbruch und das Wachsen der Natur. Das vermeintliche kleine Fenster in der Bildmitte als Blick in eine helle Zukunft."
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